Frida Kahlo erlebte nicht eine, sondern drei ineinander verwobene Krisen, die ihr gesamtes künstlerisches Schaffen prägten:
Die drei Krisen-Auslöser
- 1. Der Busunfall (1925): Mit 18 Jahren wurde sie bei einem schweren Busunfall lebensgefährlich verletzt. Ihr Körper wurde von einer Eisenstange durchbohrt. Sie erlitt Brüche der Wirbelsäule, des Beckens, des Schlüsselbeins und mehrerer Rippen. Über 30 Operationen folgten in ihrem Leben.
- 2. Die unmögliche Mutterschaft: Durch die Unfallverletzungen konnte Frida keine Kinder austragen. Mehrere Fehlgeburten wurden zu wiederkehrenden Traumata, die sie in erschütternden Bildern verarbeitete.
- 3. Die Beziehung zu Diego Rivera: Ihre stürmische Ehe mit dem Maler Diego Rivera war geprägt von Leidenschaft, Untreue und gegenseitiger Abhängigkeit – sie heirateten zweimal.
Anders als andere Auto-/Biographen vollendete Frida Kahlo ihren ∞ KomplementärSpiralweg nicht im klassischen Sinne. Ihr künstlerisches Werk zeigt einen „unvollendeten" Spiralweg – ein permanentes Oszillieren zwischen den Polen, festgehalten in der Dualität ihrer Selbstportraits.