Die BMBW-Ausstellung und das begleitende Weiterbildungskolloquium setzen bei einer grundlegenden gesellschaftlichen Krise an:
- Trennung von behinderten und nichtbehinderten Menschen
- Institutionelle Sonderwelten (Sondereinrichtungen)
- Soziale Isolation statt Begegnung
- Integration als Schlagwort, nicht als gelebte Praxis
Behinderung wird gesellschaftlich verwaltet, delegiert, pädagogisch separiert.
Nicht das Defizit einzelner Menschen steht im Zentrum, sondern das Defizit an Beziehung, Begegnung und gemeinsamem Lernen.